Auszahlung
Werden Überstunden ausgezahlt, sinkt der Saldo um die ausgezahlte Zeit. Die Anwendung bucht dafür eine Zeile mit Pflichtgrund; das Geld selbst läuft über die Lohnabrechnung und nicht über dieses Programm.
Zu finden unter Zeitkonten. Nötig ist das Recht time_account:update.
Sie wird immer gebucht
Auch wenn das Konto dadurch weiter ins Minus rutscht.
Ausgezahlt wird Geld, und die Entscheidung darüber fällt außerhalb dieser Anwendung — in der Lohnabrechnung, im Gespräch, im Vertrag. Ist sie gefallen, muss das Zeitkonto sie abbilden können und nicht bestreiten. Ein Konto, das eine bereits erfolgte Auszahlung nicht aufnehmen kann, zwingt zu einer Umgehungsbuchung und wird dadurch falscher, nicht richtiger.
Wie beim Zeitraumabschluss wird eine gerissene Untergrenze deshalb gemeldet statt verhindert. Die Antwort trägt dann eine Warnung mit dem Saldo und der Grenze.
Der Stichtag
Ohne Angabe gilt heute. Er lässt sich setzen, damit die Buchung in der Lohnperiode steht, zu der sie gehört.
Der Grund ist Pflicht
Er steht an der Buchung und im Prüfprotokoll, zusammen mit den Minuten und dem Saldo danach. Ohne ihn wäre in einem halben Jahr nicht mehr zu klären, warum das Konto um vierzig Stunden gesunken ist.
Abgrenzung zur Korrektur
Eine Korrektur ist eine Gutschrift oder ein Abzug ohne Geldfluss — sie berichtigt eine falsche Zahl. Sie wird, anders als die Auszahlung, abgewiesen, wenn sie eine Grenze weiter in die falsche Richtung reißt: Eine Korrektur ist eine Entscheidung über eine Zahl, und wenn diese Zahl aus dem Rahmen fällt, gehört sie noch einmal angesehen.
Eine Auszahlung senkt den Saldo, weil die Zeit in Geld übergegangen ist.
Ein Freizeitausgleich senkt ihn, weil die Zeit in freie Tage übergegangen ist — siehe Überstunden abbauen.
Alle drei erscheinen im Kontoverlauf als eigene Zeilen mit ihrem Typ, damit sich hinterher unterscheiden lässt, was womit bezahlt wurde.