Abrechenbar
Eine Einsatzzeit ist abrechenbar, wenn sie dem Kunden berechnet wird. Aus ihr entsteht der Erlös; nicht abrechenbare Zeit kostet, bringt aber nichts ein.
Woher der Wert kommt
Beim Beginnen eines Einsatzes entscheidet die erste Angabe, die es gibt:
- die ausdrückliche Angabe am Einsatz,
- die Angabe am geplanten Einsatz — wer den Einsatz eingeplant hat, wusste morgens, ob er berechnet wird,
- die Vorgabe am Projekt,
- sonst: ja.
Das Projekt schlägt den Einsatz
In der Auswertung gilt eine Stunde nur dann als abrechenbar, wenn sowohl der Einsatz als auch das Projekt sie so führen. Auf einem Gewährleistungsprojekt entsteht kein Erlös, gleich was am einzelnen Einsatz steht.
Umgekehrt gilt das nicht: Auf einem abrechenbaren Projekt lässt sich eine einzelne Stunde als nicht abrechenbar erfassen — die Anfahrt, die Wartezeit, die Nacharbeit.
Der Grund gehört dazu
Wird eine Zeit als nicht abrechenbar erfasst, lässt sich der Grund angeben:
| Grund | Gemeint ist |
|---|---|
REKLAMATION | Nacharbeit auf eigene Kosten |
INTERN | Arbeit für den eigenen Betrieb |
FAHRT | Fahrzeit, die nicht berechnet wird |
WARTEZEIT | Wartezeit beim Kunden |
SONSTIGES | alles andere |
Erst damit lässt sich auswerten, was Reklamationen kosten. Ohne den Grund steht in der Auswertung nur, dass Zeit verloren ging, nicht wodurch.
Wo die Zahl auftaucht
Die abrechenbaren Minuten stehen in der Gegenüberstellung von Anwesenheit und produktiver Zeit (Produktive Stunden), im Zeitbericht und in der Rechnung des Deckungsbeitrags. Bewertet werden sie mit dem Verrechnungssatz, der für diesen Mitarbeiter an diesem Tag gilt.