WorkTime ProHandbuch
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Produktive Stunden

Bezahlt wird die Anwesenheit, verdient wird an den Einsätzen. Die Gegenüberstellung beider Zahlen ist die Kennzahl, um die es in einem Handwerksbetrieb geht.

Zu finden unter Projektzeiten, Abschnitt Auswertung.

Die vier Zahlen je Mitarbeiter

ZahlWoraus sie entsteht
AnwesenheitSumme der Nettominuten aller Zeitbuchungen im Zeitraum, außer abgelehnten
ProduktivSumme der Nettominuten aller beendeten Einsätze im Zeitraum
Davon abrechenbarderselbe Wert, aber nur für Einsätze, die und deren Projekt abrechenbar sind
UnproduktivAnwesenheit minus produktive Zeit, mindestens null

Der Produktivitätsanteil ist produktive Zeit geteilt durch Anwesenheit. Ohne Anwesenheit im Zeitraum bleibt er leer statt null: Null Prozent Produktivität ist eine Aussage, „hat nicht gearbeitet“ eine andere.

Was in die Anwesenheit zählt

Alle Buchungen außer den abgelehnten — genehmigte, wartende, erfasste und korrigierte. Geleistet ist geleistet, auch wenn die Freigabe noch aussteht; eine Auswertung, die erst nach der Genehmigung Zahlen zeigt, käme immer eine Woche zu spät.

Warum die Zahl nie über hundert Prozent geht

Weil ein Einsatz nur innerhalb der Anwesenheit beginnen kann — siehe Einsatz beginnen. Ohne diese Regel ließe sich produktive Zeit buchen, ohne überhaupt zur Arbeit erschienen zu sein, und die Gegenüberstellung wäre nicht bloß ungenau, sondern verkehrt.

Woran eine niedrige Zahl liegen kann

  • Es wird gearbeitet, aber nicht auf Einsätze gebucht. Dann fehlt die Erfassung, nicht die Leistung.
  • Es fällt tatsächlich viel Zeit an, die keinem Auftrag zuzuordnen ist: Werkstatt, Fahrten, Rüstzeiten, Besprechungen.

Die Auswertung unterscheidet beides nicht — sie kann es nicht. Sie zeigt die Lücke; wodurch sie entsteht, weiß nur der Betrieb.