Material mit Einkaufs- und Verkaufspreis
Erfasst wird, was das Material im Einkauf gekostet hat. Daraus entsteht der Preis für den Kunden — mit dem Aufschlag des Betriebs oder mit einem festen Verkaufspreis. So steht beides fest: was der Auftrag einbringt und was am Material hängen bleibt.
Die Felder
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Material Einkauf netto (€) | was der Betrieb bezahlt hat |
| Verkauf als Aufschlag | Prozent auf den Einkauf, vorbelegt mit der Vorgabe des Betriebs |
| Verkauf als VK-Preis | ein fester Verkaufspreis netto statt des Aufschlags |
| Verkauf netto | was der Kunde zahlt, ohne Mehrwertsteuer — gerechnet, nicht eingetippt |
Ein Beispiel: Einkauf 38,00 €, Aufschlag 30 % ergibt 49,40 € Verkauf netto. Wer mit dem Kunden 45,00 € vereinbart hat, wählt VK-Preis und trägt 45,00 € ein.
Was verbaut wurde
Neben den Preisen gibt es das Textfeld Material für das, was verbaut wurde — getrennt von den Notizen. Das Material gehört auf die Rechnung, die Notizen sind interne Hinweise; in einem gemeinsamen Feld wüsste man hinterher nicht mehr, was wohin gehört.
Wo Material erfasst wird
An denselben Stellen, an denen die Zeit entsteht: beim Beenden eines Einsatzes, beim Nachtragen und beim Bearbeiten einer Projektzeit.
Die Vorgabe des Betriebs
Einstellungen → Materialaufschlag (Vorgabe). Am Einsatz steht sie als Hinweis (hinterlegt: 30 %) und lässt sich dort für den einzelnen Fall durch einen eigenen Aufschlag oder einen festen VK-Preis ersetzen.
Bleibt das Feld am Einsatz leer, gilt die jeweils hinterlegte Vorgabe — auch wenn sie später geändert wird. Wer für einen Auftrag einen Satz festhalten will, trägt ihn dort ein. Eine Abrechnung vor Ort hält die Beträge fest, wie sie im Augenblick der Abrechnung galten.
Wo es auftaucht
- In der Abrechnung vor Ort als Material netto.
- Im Arbeitsnachweis, den der Kunde unterschreibt.
- In den Projektzeiten neben dem Einkauf mit dem Kürzel VK.