Adressvorschläge
Wer eine Anschrift eintippt — beim Kunden, beim Projekt, als Einsatzadresse beim Einplanen, in den Firmendaten, bei Standorten oder Mitarbeitern —, bekommt nach zwei Zeichen passende Vorschläge, wie in Google Maps. Ein Klick füllt Straße, PLZ und Ort auf einmal.
Was vorgeschlagen wird
- Schon verwendet — Anschriften, die bei Kunden, Projekten oder Einsätzen schon einmal eingetragen waren; die häufigste zuerst. Diese Vorschläge sieht nur, wer Kunden oder Projekte bearbeiten darf: Ein Mitarbeiter bekommt den Kundenstamm des Betriebs auf diesem Weg nicht zu sehen.
- Firmenstandort — die Anschrift der Firma und ihrer Standorte.
- Aus dem Netz — zuerst das amtliche Straßenverzeichnis (OpenPLZ API), das in unter einer Sekunde antwortet; dann OpenStreetMap über den Suchdienst Photon, mit Hausnummern und Orten im Ausland. Was schnell da ist, steht sofort in der Liste; der Rest kommt nach — solange steht unten „Suche weitere Adressen …".
Welche Stadt zuerst kommt
- Steht in der Maske schon ein Ort oder eine PLZ, sucht WorkTime dort zuerst. Wer „Dachau" einträgt und dann „Bahnhofstr" tippt, bekommt die Bahnhofstraße in Dachau oben — nicht die in Hamburg.
- Sonst richtet sich die Suche nach dem Firmensitz: den Koordinaten aus den Einstellungen, einem Standort mit Koordinaten oder dem Ort der Firma und ihrer Standorte.
- Treffer in den Orten der Firmenstandorte und im eingetragenen Ort stehen vor allen anderen, Treffer aus dem Ausland ganz unten.
Hausnummer
Kennt der Suchdienst nur die Straße, nicht das Haus, bleibt die getippte Hausnummer stehen: Wer „Lindenweg 3" schreibt und „Lindenweg, 80331 München" wählt, bekommt „Lindenweg 3".
Tipp: PLZ oder Ort zuerst
Am genauesten wird es, wenn PLZ oder Ort schon eingetragen sind: Dann sucht WorkTime die Straße genau dort. Das PLZ-Feld schlägt selbst passende Orte vor — „852" ergibt „85221 Dachau" — und trägt den Ort gleich mit ein. Ohne PLZ und Ort sucht die Straßensuche in der PLZ-Region der Firma.
Bedienung
- Pfeil runter / hoch wählt, Enter übernimmt, Escape schließt nur die Liste.
- Am Telefon genügt ein Tipp auf den Vorschlag.
- Ein Vorschlag ist nie Pflicht: Wer weitertippt, behält, was er getippt hat.
Datenschutz und Abschalten
Die Online-Suche fragt vom Server aus, nicht vom Browser: Die Suchdienste (OpenPLZ API und Photon von komoot mit Daten von OpenStreetMap) bekommen nur den getippten Text und eine ungefähre Gegend — keinen Kundennamen, nicht die Adresse des Geräts, nicht den Betrieb.
Unter Einstellungen → Adressvorschläge aus OpenStreetMap lässt sich die Online-Suche für den Betrieb abschalten. Die Vorschläge aus den eigenen Daten bleiben.
Wer WorkTime selbst betreibt, trägt in ADRESSSUCHE_URL eine eigene Photon-Instanz ein, in ADRESSSUCHE_PLZ_URL eine eigene OpenPLZ-Adresse, oder schaltet die Online-Suche mit ADRESSSUCHE_URL=aus für die ganze Installation ab. Antwortet ein Suchdienst nicht, bleiben die übrigen Vorschläge — die Maske funktioniert wie vorher.
Die Adressdaten stammen aus OpenStreetMap (© OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL) und der OpenPLZ API; der Hinweis steht unter jeder Liste mit Treffern aus dem Netz.