Einsatz nachtragen
Drei Fälle führen hierher, und sie enden nicht alle im selben Vorgang:
- Vergessen zu starten. Der Mitarbeiter war beim Kunden, der Timer lief nicht.
- Ganz vergessen. Zu dem Einsatz gibt es überhaupt nichts.
- Vergessen zu beenden. Dafür wird die laufende Zeile geschlossen, statt eine zweite anzulegen — siehe unten.
Nachtragen
Beginn und Ende sind Pflicht; das unterscheidet den Nachtrag vom Beginnen, das eine offene Zeile anlegt. Zusätzlich verlangt der Nachtrag ein Projekt oder wenigstens eine Beschreibung: Niemand stand daneben, als die Zeit anfiel, und hinterher muss ablesbar sein, wo sie anfiel.
Über Starten und Stoppen ginge das nicht: Starten weist ab, solange ein Einsatz läuft, und legt immer eine offene Zeile an. So lässt sich auch für gestern nachtragen, während heute ein Einsatz läuft.
Geprüft wird dasselbe wie beim laufenden Erfassen: abgeschlossener Zeitraum, Anwesenheit zum genannten Zeitpunkt, keine Überschneidung mit einem anderen Einsatz.
Ein vergessenes Ende nachtragen
Läuft eine Zeile noch, wird sie geschlossen und keine zweite angelegt. Das Ende ist dabei Pflicht:
Für das nachträgliche Beenden ist ein Ende anzugeben.
Ein gewöhnliches Beenden setzte das Ende auf jetzt und schriebe damit Stunden fest, die niemand beim Kunden war.
Die Zeile wird als von Hand erfasst vermerkt, und zwar im selben Schreibvorgang — sonst stünde sie einen Augenblick lang als gestempelt da. Sie wartet danach in jedem Fall auf eine Freigabe, auch wenn der Betrieb live gestoppte Einsätze sofort gelten lässt.
Wo die vergessenen Einsätze stehen
Unter Projektzeiten listet die Anwendung laufende Einsätze jenseits der Warnschwelle — ab Werk zwölf Stunden. Ohne diesen Hinweis merkt niemand, dass der Timer über Nacht weitergezählt hat, und am Monatsende steht eine Buchung über vierzig Stunden beim Kunden.
Ohne das Recht auf fremde Daten sieht jeder nur seine eigenen.