Abrechnung vor Ort
Beim Kundendienst steht der Kunde oft daneben. Mit der Abrechnung vor Ort zeigt das Telefon beim Beenden des Einsatzes alles, was er zahlen soll: Arbeitslohn und Material netto, die Mehrwertsteuer und den Endbetrag. Zahlt er gleich, ist der Auftrag damit erledigt.
Wer sie sieht
Nur Mitarbeiter, bei denen im Mitarbeiterdatensatz Darf vor Ort abrechnen angehakt ist (unter Mitarbeiter, siehe Mitarbeiter verwalten). Alle anderen beenden den Einsatz wie gewohnt und sehen keine Beträge — Stundensätze sind nicht für jeden im Betrieb bestimmt.
Wie gerechnet wird
| Zeile | Herkunft |
|---|---|
| Arbeitslohn je Mitarbeiter | Dauer × gültiger Verrechnungssatz (Projekt, Kunde, Mitarbeiter oder Betrieb) |
| Material netto | Verkaufspreise des erfassten Materials |
| MwSt. | Satz aus Einstellungen → Mehrwertsteuersatz für die Abrechnung vor Ort |
| Gesamt brutto | Summe netto plus Mehrwertsteuer |
Bei einer Gruppe steht jeder Mitarbeiter mit seiner eigenen Zeile darin.
Ein geänderter Steuersatz gilt für neue Abrechnungen; bereits abgerechnete behalten ihren Satz.
Wann abgerechnet werden kann
Erst wenn niemand aus der Gruppe mehr auf den Einsatz bucht. Bis dahin sagt die Karte, wer noch läuft:
Noch nicht abrechenbar — es buchen noch: Lea Schmitz.
Fehlt für jemanden ein Stundensatz, nennt die Karte die Namen und verweist auf die Verwaltung. Ein Betrag ohne Satz wäre geraten.
Abrechnen
- Zahlungsart wählen: Bar oder Karte.
- Jetzt abrechnen tippen.
Damit gilt der Auftrag im System als abgerechnet, und die Zeiten gelten als freigegeben — der Kunde hat sie gesehen und bezahlt. In den Projektzeiten trägt die Zeile die Marke vor Ort.
Zahlt der Kunde per Überweisung: Später im Büro. Die Rechnung kommt dann wie gewohnt aus dem Büro, und die Zeiten gehen den normalen Weg über die Freigabe.
Unterschrift statt Zahlung
Vom Kunden unterschreiben lassen öffnet den Arbeitsnachweis: Der Kunde bestätigt Zeiten und Material mit seiner Unterschrift, auf Wunsch mit geschätzter Rückfahrt; die Rechnung kommt aus dem Büro.