WorkTime ProHandbuch
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Zeitzone

Jeder Mandant hat eine Zeitzone (ab Werk Europe/Berlin), jeder Mitarbeiter darf eine eigene haben. Ohne eigene gilt die des Mandanten.

Sie geht in die Rechnung ein, nicht nur in die Anzeige

Was Nacht, Sonntag und Feiertag ist, entsteht aus der Wanduhrzeit — und die ist in Madrid eine andere als in Hamburg. Deshalb wird die Zeitzone geladen, bevor gerechnet wird, und nicht erst beim Anzeigen. Ein Einsatz in Madrid würde sonst nach Hamburger Uhr bewertet.

Die Dauer dagegen kommt aus den echten Zeitpunkten. In den beiden Nächten der Zeitumstellung weicht sie von der Wanduhr ab: Im Frühjahr springt die Uhr von 2 auf 3, im Herbst zurück von 3 auf 2. Eine Nachtschicht von 0 bis 6 Uhr dauert dann fünf beziehungsweise sieben Stunden. Wer im Herbst eine Stunde länger arbeitet, bekommt sie gutgeschrieben.

Anzeige und Eingabe gehören zusammen

Die Buchungsliste liefert die Zeitzone je Zeile mit. Arbeitet jemand im Ausland, sieht die Verwaltung in Hamburg seine Schicht so, wie sie vor Ort lag — nicht in die Zeitzone des eigenen Browsers verschoben.

Dieselbe Zone gilt für die Eingabe. Die Stempeluhr liest „08:00“ in derselben Zone, in der sie es danach wieder anzeigt — sonst tippte jemand acht und sähe zehn.

Was in der Datenbank steht

Zeitpunkte werden als echte Zeitpunkte gespeichert, nicht als Ortszeit. Die Umrechnung in die Wanduhrzeit geschieht in der Anwendungsschicht, unmittelbar bevor gerechnet wird; die Fachrechnung selbst arbeitet mit Wanduhrzeit und ist dadurch zeitzonenunabhängig prüfbar.

Wo sie eingestellt wird

  • Mandant: unter Einstellungen.
  • Mitarbeiter: am Mitarbeiterdatensatz. Gemeint ist die Zeitzone des Beschäftigungsortes, nicht die des Wohnorts und nicht die des Geräts.

Was die Anwendung nicht tut

Sie kennt keine Zeitzone je Standort oder je Projekt. Wer für einen Tag in einer anderen Zone arbeitet, wird weiterhin in seiner hinterlegten Zone gerechnet.